
Jedes Restaurant kennt das Problem: Die Fritteuse läuft auf Hochtouren, das Öl wird dunkler, der Geruch verändert sich – und irgendwann stellt sich die Frage: Muss das Öl jetzt gewechselt werden, oder hält es noch?
Viele Gastronomiebetriebe in Wien wechseln ihr Frittieröl zu früh oder zu spät. Beides kostet Geld. In diesem Artikel erfahren Sie, woran Sie den richtigen Zeitpunkt erkennen, wie Sie die Standzeit Ihres Öls verlängern – und wie Sie das gebrauchte Öl ganz einfach und kostenlos loswerden.
Es gibt klare Zeichen, die Ihnen sagen, dass es Zeit für frisches Öl ist:
Farbe: Frisches Öl ist hell und klar. Wird es dunkelbraun bis schwarz, ist es verbraucht.
Geruch: Gutes Öl riecht neutral. Riecht es beißend, ranzig oder verbrannt, ist es zu spät.
Schaum: Schäumt das Öl stark beim Frittieren, ist die Qualität stark gesunken.
Rauch: Wenn das Öl bereits bei normaler Temperatur zu rauchen beginnt, hat es seinen Rauchpunkt verloren.
Geschmack: Das ehrlichste Zeichen – wenn Ihre Speisen fettig oder altbacken schmecken, liegt es oft am Öl.
Das hängt von Ihrem Betrieb ab. Als Richtwert gilt:
Bei starker Nutzung (tägliches Frittieren, hoher Durchsatz) — alle 2 bis 4 Tage.
Bei mittlerer Nutzung (4-5 Tage pro Woche) — einmal pro Woche.
Bei leichter Nutzung — alle 10 bis 14 Tage.
Wichtig: Diese Werte gelten für Standard-Öl aus dem Großhandel. Mit hochwertigem Gastronomie-Sonnenblumenöl mit hohem Rauchpunkt verlängert sich die Standzeit deutlich — bis zu doppelt so lang.
1. Öl nach jeder Nutzung filtern — Brösel und Speisereste verbrennen im Öl und beschleunigen den Verfall. Ein einfaches Filtern nach dem Betrieb verlängert die Qualität erheblich.
2. Richtige Temperatur einhalten — Zu hohe Temperaturen zerstören das Öl schneller. Die ideale Frittiertemperatur liegt zwischen 160°C und 175°C.
3. Öl abdecken wenn nicht in Betrieb — Sauerstoff und Licht greifen das Öl an. Decken Sie die Fritteuse außerhalb der Betriebszeiten ab.
4. Keine nassen Lebensmittel in heißes Öl geben — Feuchtigkeit beschleunigt die Oxidation erheblich.
5. Qualitätöl verwenden — Billiges Öl aus dem Großhandel hat oft einen niedrigen Rauchpunkt und hält weniger lang. Gastronomie-Hochleistungsöl rechnet sich trotz höherem Preis, weil es länger hält.
Gebrauchtes Frittieröl darf nicht im Abfluss entsorgt werden — das ist in Österreich gesetzlich verboten und kann zu empfindlichen Strafen führen. Es verstopft Rohre und belastet das Abwassersystem.
Die richtige Lösung: Ein zertifizierter Sammler holt das Öl ab, und es wird zu Biodiesel weiterverarbeitet. Ihr Abfall wird zum Rohstoff — ein echter Beitrag zum Umweltschutz ohne extra Aufwand für Sie.
OilChem e.U. bietet Restaurants, Kantinen und Großküchen in Wien einen besonderen Service: Wir holen Ihr gebrauchtes Frittieröl kostenlos ab — und liefern Ihnen im Gegenzug direkt frisches Premium-Sonnenblumenöl mit hohem Rauchpunkt.
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